Islandpferde am Alten Kanal

Dezember 2009

 

Das Christkind wurde im Elternhaus meiner Großmutter geboren.

 

Die Brüder meiner Großmutter verlegten die Geburtsszene des Jesuskindes in den Stall ihres Elternhauses meiner sauerländischen Heimatstadt Menden.

Sie bauten vor gut 90 Jahren in jahrelanger Arbeit die Turmstraße, die es heute so nicht mehr gibt, da sie der Stadtsanierung weichen

mußte, originalgetreu  nach. Mit allen Häusern und dem alten Stadtturm aus dem 13. Jahrhundert. Die 20 cm großen, handgeschnitzten Figuren tragen die Züge Mendener Bürger dieser Zeit.

Die Krippe wird heute noch jedes Jahr aufgebaut und steht inzwischen im Hause meiner Schwester.

Mit diesen Bildern wünschen wir Euch ein frohes Weihnachtsfest

(Fotos Frank Saul)

Der Stall des alten Fachwerkhauses beherbergt die Heilige Familie

Die Hirten treiben eine große Viehherde durch die enge Straße

und rasten am Lagerfeuer


November 2009

Am 11.11. haben sich Christoph und Fengur ins Nachbardorf Kornburg aufgemacht, um dort den Martinszug des Kindergartens anzuführen. Anschließend verteilte der hl. Martin alias Christoph noch Brenzen an alle Kindergartenkinder:


Oktober 2009

Es gibt wieder Neuigkeiten von Lotta

Faxi  hat eine neue Seite mit aktuellen Fotos

September 2009

Lotta-News eingefügt

 

August 2009

Ein *unpferdiger* Lesetipp ;-)
Der soeben erschienene großartige historische Roman Die Totenfrau des Herzogs von Dagmar Trodler hier

Juli 2009

 

Einmal Lichtenberg - Immer Lichtenberg

 

Mitte Juli 2009 stand das Osi auf dem Islandpferdegestüt Lichtenberg der Familien Böhm und Schmidt wieder fest in unserem Terminkalender.

 

Die nun schon obligatorischen Begrüßungsäpfel mit den Herzlich Willkommen Fähnchen bei der Ankunft zeigten uns schon auf dem Weg zu den perfekt vorbereiteten Paddockplätzen

die inzwischen berühmte Lichtenberger Gastfreundschaft.

 

Wie in jedem Jahr war das Lichtenberg OSI ein echtes Turnier Highlight. Einen  hervorragenden Standard zu halten ist eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt. Die Lichtenberger schafften das mit Bravour und scheinbar mit links. Daß das, was leicht und locker aussieht, immer schwierig zu erreichen ist, weiß aber fast jeder Reiter nur zu genau. Deshalb: Chapeau und Merci Lichtenberg – Team!

 

Unsere kleine, feine IPZV Nordbayern Paddockgemeinschaft hat sich wieder sehr wohl gefühlt und dann kann man ja nur erfolgreich reiten, oder?

 

Und so

gewann Gudrun Wechsler mit Hel vom Pfaffenbuck den Fünfgang F2 und qualifizierte sich für die LK 1 mit 6,30 Punkten!

 

Und sie wurde mit Skor von der Elschenau  2.  der schweren Tötprüfung T 1  und 5. im schwerenViergang V2.

 

Christoph errang mit Eitill von der Ziegelhütte in seinem 1. Turnier einen sehr erfreulichen 3. Platz im Junioren Viergang V5 und  ebenfalls den 3. Platz mit Faxi in der Gehorsam B.

 

Katja Knop  konnte im Viergang V5 mit Bjalla vom Eismannsberg den 5. Platz erreichen.

 

Andrea Christl und Thytur vom Pfaffenbuck wurden 3. in der Töltprüfung T7.

 

Und unserer Nesthäkchen Laura Christl  wurde 2.  in der Töltprüfung der Kinderklasse KL T8 mit Rák frá Ketilsstödum  - und das, nachdem der Paddock schon abgebaut und der Hänger schon startklar war. Aber als Sprecher Claus Paulus über den Lautsprecher verkündete. Das Laura ins Finale nachgerückt war, da wurde der Paddock einfach schnell wieder aufgebaut und Laura erritt sich ihren 2. Platz.

 

Und keine(r) fuhr ohne Schleife heim.

 

Großartig war’s wieder – und für das Wetter am Freitag konnten die Lichtenberger ja nun wirklich nichts.

 

© Barbara Schnabel

 


HEUSCHMANN GOES TÖLT                                     von Dagmar Trodler

Der Tierarzt und Biomechaniker Dr. Gerd Heuschmann ist als unermüdlicher Kämpfer wider Rollkur und schlechtes Reiten inzwischen auch in der Islandpferdeszene bekannt. Andrea Jänisch als eine der großen Gangpferdespezialistinnen ist jedem Islandpferdereiter ein Begriff. Ihr Buch zur Gymnastizierung dürfte in beinah jedem Bücherregal zu finden sein.
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BILTING award für Gertrud Hütt

Am Wochenende vom 9.-12. Juli fand in Osterbyholz nicht nur die diesjährige Deutsche Meisterschaft der Islandpferde statt, sondern auch eine Preisverleihung der besonderen Art:

Etwa 20 Reiter  aus ganz Deutschland hatten sich in einem Internetforum zusammengefunden um einen Preis für besonders pferdefreundliches Reiten zu stiften:

den BILTING award. ...mehr


Von hinten nach vorn

Klassische Dressur mit Silke Saufaus am 4./5. Juli in Worzeldorf.

Veranstaltet vom IPZV Nordbayern e.V.

 

Von hinten nach vorn ist immer richtig – und nur so kann man, unabhängig von der jeweiligen Reitweise,  im Sinne der Gymnastizierung pferdefreundlich und pferdegerecht reiten. Das war das Credo, das Silke Saufaus den 7 Kursteilnehmern samt ihren Islandpferden und den sehr interessierten Zuschauern (die mit  ihren Fragen und Anmerkungen voll integriert waren)  in der Reithalle des Reitstalles Gambel eindrucksvoll vermittelte...mehr

Lotta-Grüße ;-))


Juni 2009

Linktipps:

Lust auf Mee(h)r???

www.haus-klaus.de

MistMan

der unkaputtbare Mistboy ;-)

Dagmars Island Blog

http://www.kata-skaldkona.blogspot.com/

und noch ein toller Blog:

http://www.bilting.blog.de


April 2009

They don’t love their horses! Mit diesem Satz begann Dr. Gerd Heuschmann am Sonntag, 26.4.09, sein Seminar Die Anatomie des Pferdes erklärt seinen Ausbildungsweg im Reitsportzentrum Wendelstein.

Er zitierte die Worte eines amerikanischen Cowboys, eines echten Horsemans, den er auf einer seiner Reisen kennen gelernt  und der ihn kürzlich in Deutschland besucht hat.

Diese Worte waren das Résumé besagten Freundes nach einem Rundgang über ein großes westfälisches Hallenturnier, bei dem er an Abreiteplätzen und Dressurviereck das reiterliche Treiben beobachtet hatte... mehr

 

Familienzuwachs am alten Kanal

So ganz ohne Hund geht es ja doch nicht! ;-)

Diese kleine, 10 Wochen alte Rauhaardackeldame hat unsere Herzen im Sturm erobert:

Sozusagen Liebe auf den ersten Blick.

Nächste Woche zieht sie bei uns ein. Wir freuen uns riesig!

März 2009

Der folgende Bloqeintrag von Dagmar Trodler hat mich betroffen und sehr nachdenklich gemacht.

Hätte ich die Courage gehabt, den Reiter anzusprechen? Nein. leider nicht.

Aber wird es nicht Zeit für *Arsch hu und Zäng ussenander*?

Sonntag, 22.3.2009

Caballo contraído.

Reiten ist ganz leicht, solange man nichts davon versteht. (Udo Bürger)

Reiten ist ganz leicht, du ziehst ausreichend am Zügel und schon ist das Pferd vollversammelt und schick - dieser Eindruck musste am Genick unzähliger Pferde dieses Equitana-Wochenendes entstehen, wenn man nur aufmerksam hinschaute.
Ob Iberer oder wamblütige Verkaufspferde - der Trend fürs Pferdeauge geht ungeschmälert in den Boden, schließlich reicht es, wenn der Reiter sieht, wo das Viereck zuende ist, man schämt sich ja auch nicht, frische Remonten schon über Sprünge zu jagen und mit dem nächsten Galoppsprung wieder einzurollen, damit sie nicht auseinanderfallen.

Eine Erfahrung der besonderen Art bot dann der Samstagabend. Die Messe hatte ihre Tore bereits geschlossen, nur noch Restvolk stand mit der Jacke überm Arm plaudernd herum - und Showreiter wärmten im Ring ihre Pferde für die Gala auf.

Der unverhohlene Stil des Oliver Jubin versetzte nicht nur mich in blankes Erstaunen:


"Die Kandare hilft da schon
bei der Hyperhalsflexion."
(August Schulte Quaterkamp)

Nach relativ kurzer Zeit war der Hals schweißnass, und die Hinterhand trat immer kürzer, 20 Minuten ohne Nachgeben, ohne Pause - eine biomechanische Paradedemonstration, wie für einen Lehrfilm gemacht.

Jubins Galaauftritte verloren damit jegliches Strahlen, genauso wie das Pferd, reduziert auf nicht viel mehr als ein Ding zwischen Zügel und Sporn.
Die Entzauberung von Amazonen und Kentauren hinterlässt einen bitteren Geschmack.

Die wirklich nachhaltige Erfahrung dieses Abends jedoch war die unserer Ohnmacht.
Jedem der Umstehenden und des Reitens Kundigen war klar, daß hier etwas unternommen werden muss.
Doch wer soll hingehen - wie fängt man es an - welche Worte wählt man - WAS sagt man?

Ich bin nach Hause gefahren mit dem Gefühl, hilflos und feige gewesen zu sein.
Das ist vielleicht das allerschlimmste an der Rollkur.

Ein Tag später nun habe ich Ideen.
Zumindest für Herrn Jubin mal einen Kostümvorschlag:

Unter der Plane lässt sich ungehinderter rollkuren, und sicher vor Kameras ist man auch.

Und als Ringsteward würde sich Herr Schulte-Quaterkamp eignen.
http://www.quaterkamp.de/56/GEREIMT_WIE_GERITTEN.html
Er findet mit Sicherheit die richtigen Worte zur richtigen Tat - er hat keine Hemmungen, sie auszusprechen, und seinen Tadel wird der Rollkurer vielleicht als "Peinlichmal" mit nach Hause nehmen.

 

Januar 2009

 

 

Zum Neuen Jahr

  

Zeit

Nimm Dir Zeit, um zu arbeiten, es ist der Preis des Erfolges.

Nimm Dir Zeit, um nachzudenken, es ist die Quelle der Kraft.

Nimm Dir Zeit, um zu spielen, es ist das Geheimnis der Jugend.

Nimm Dir Zeit, um zu lesen, es ist die Grundlage des Wissens.

Nimm Dir Zeit,  um freundlich zu sein, es ist das Tor zum Glücklichsein.

Nimm Dir Zeit, um zu lieben, es ist die wahre Lebensfreude.

Nimm Dir Zeit, um froh zu sein, es ist die Musik der Seele

Aus Irland

 
 

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